Samstag, Mai 07, 2005

So kann's gehen.

Die Miete zu happig, die Wasserrechnung zu hoch und der Strom wurde auch schon letzte Woche abgeschaltet. Kein Wunder also warum der Blog jetzt umzieht...

Hier geht's weiter.

Sonntag, April 10, 2005

Träumelein.

Ich erinnere mich, als wäre es heute Nacht gewesen. Es muss so eine Art Mischung aus Traum, Wachzustand und Nachtwandlung gewesen sein. Worum es in meinem seltsamen Abenteuer jedoch ging, weiß ich nicht mehr genau. Aber irgendetwas wollte ich installieren, soviel steht fest. Deshalb griff ich auch nach irgendetwas – und zwar nach etwas Flauschigem. Obwohl ich spontan nicht wüsste, an welchem Gerät man weiche Kuschel-Kunststoffe montiert… Na ja jedenfalls packte ich das anscheinend unkooperative Bauteil, und zog es etwas an mich (Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass ich im Bett lag und nicht Herr meiner Sinne war!). Da man aber schlaftrunken seine körperlichen Kräfte nicht richtig dosieren kann, zog ich etwas kräftiger. Der Stoff gab letzten Endes nach und ich war zufrieden. Das sehr flexible „Montageteil“ hing zwar jetzt nur sinnlos herunter, aber in meinem Traum schien das Problem anscheinend gelöst zu sein.

Und wie es ja nun im Normalfall so passiert, wacht man irgendwann auch wieder auf. Als ich mich dann also am frühen Morgen (so gegen 11 Uhr) langsam aus meiner Schlafbüchse erhoben hatte, fiel mir auf, dass irgendjemand meine The-Offspring-Flagge von der Wand gerissen hat. Ist denn das zu fassen? Erst träumt man mal wieder irgendwelchen Mist zusammen, und dann hat noch jemand meine Quasi-Einrichtung demoliert. Furchtbar.

Montag, April 04, 2005

Brumm!

Zurzeit läuft da so eine Messe. Irgendwelche Blechdinger mit vier Gummistelzen soll es da zu bewundern geben… das klang interessant. Also habe ich meinen (halben) Sonntag auf der AMI 2005 verbracht.

Und was soll man sagen? Die zukünftigen Vehikel werden größtenteils immer hässlicher. Hat man sich Anno dazumal noch über Elefantenrollschuhe wie den "Twingo" lustig gemacht, gibt es bald vergleichbare Wägelchen die jedoch dreimal so groß, dafür dreimal so teuer und dreimal enger sind. Jedenfalls die Rückbankquetscher werden mir hier Recht geben können. Außerdem gibt es anscheinend mittlerweile Fahrzeuge, bei dem man besser ein magersüchtiges Yoga-Ass sein sollte. Zum Glück erlebt man aber überall teuer lackierten Blechkoloss-Rundumschutz mit Full-Size-Airbag-System. Falls also jemand zukünftig sein blitzendes Gefährt mal wieder mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum/Brückenpfeiler/anderen Verkehrsteilnehmer jagt, kann er beruhigt sein – die Technik macht’s.

Nichtsdestotrotz hat man doch ein paar hübsche, visuelle Overkills miterlebt, die letztendlich auch wieder für zwei neue Fotos gereicht haben. Wer also mal einen Blick riskieren möchte, der folgt dem angehängten Bildchen… Adios.

Freitag, März 25, 2005

Unverstehbar.

Gerade ist der hellblaue Stift aus meiner Handverknotung gefallen, der eine wichtige Backup-Verbindung zu meinem dunkelblauen Filzstift-Gedanken-Gang darstellte. Als ich genau das jemandem erklären wollte, bekam ich nur ein "Du guckst zuviel Fernsehen!" entgegen gespuckt. Bitte? 'Think different' lautet das Motto!

Aber woher stammt dieser Slogan eigentlich? Shilips*? Oder war’s doch Pony*? Keine Ahnung, aber irgendwie war die Suche nach der Antwort sowieso schon auf die Diskussion über den Standort der Mainzelmännchen umgeschwappt. Sinnlos.

* Alle Namen wurden aus lizenzrechtlichen Gründen verfremdet.

Mittwoch, März 16, 2005

Zwitschern.

Schön. Heute ist es endlich soweit. Mein treuer Radiowecker wird von den ersten Sonnenstrahlen direkt am frühen Morgen wach gekitzelt. Seine sanfte Melodie buhlt um meine Hörergunst - in Konkurrenz mit dem wohlklingenden Gesang der Vöglein, die sich nicht weit vom Fenster entfernt garantiert das erste Sonnenbad gönnen.

Der erste Schritt vor die Tür. Es ist nur ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für einen Frühlings-Fetischisten. Kubikweise sauge ich den frischen CO2 in mich ein, ergötze mich am strahlend blauen Himmel (zu dem sich bald noch viel Grün dazu gesellen wird) und genieße die ersten warmen Tageslichtstrahlen auf meiner Haut.

Ich durchstreife die Straßen. Alles leuchtet. Und bis auf ein paar Extremisten hat fast jeder den Kampf gegen dicke Winterbekleidungsmaterialien gewonnen und hinter sich gebracht. Nicht mehr lange dann werden Sweatshirts wieder aussterben, Dreiviertelhosen in Aufschwung geraten, und qualmende Turnschuhe aus stilistischen Gründen immer noch die Oberhand besitzen.

Aber trotz diverser (vernichtend kleiner) Contras, wird das Frühlings-Pro bald unser gesamtes Land gnadenlos überrollen.

Geil.

Samstag, März 12, 2005

Videoabend.

Wer Blur (Nicht zu verwechseln mit Blur!) kennt, der weiß, dass es nicht immer 'RTL II' oder 'Neun Live' sein muss. So liefert das kalifornische Studio doch sehr beeindruckende, animierte Kurzfilmchen ab.

Wer sich vom Talent der Visualisten einmal überzeugen möchte, der schaut sich den tollpatschigen Rock "In The Rough" an, fiebert mit Spannung bei "Rockfish" mit, oder vergnügt sich mit "Aunt Luisa". Der neueste Streich "Gopher Broke" ist leider noch nicht freigegeben. Dafür kann man sich aber mal auf deren sehr interessanten Seite umschauen.

Wer dann immer noch gelangweilt vor dem Bildschirm hockt, der sollte sich zusätzlich Till Nowak's "Delivery" reinziehen.

Dienstag, März 08, 2005

Interessant.

Rosenkohl oder Miniwindies? Müsste ich zwischen beiden wählen, dann würde ich mich höchstwahrscheinlich für letzteres entscheiden. Obwohl es wirklich schlecht zu Kartoffeln kommen würde. Aber eigentlich wollte ich etwas anderes sagen. So habe ich heute zum Beispiel mein Hemd von oben (von oben!) beginnend zu geknöpft. Irre! Ich glaube mittlerweile sogar daran, an dieser Stelle noch unerforschtes Trendpotenzial entdeckt zu haben! Aber eigentlich wollte ich doch ursprünglich etwas anderes sagen...

Genau! Leute, es wird Frühling!

Montag, März 07, 2005

Hey, Montag!

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Montage auf den Tod nicht ausstehen kann? Furchtbar. Echt widerlich. Da quält man sich aus dem warmen Ekstasespender (der auch mal als Abenteuerspielplatz durchgehen kann), befreit seine optischen Sinnesorgane von den Ablagerungen der Mainzelmenschen, und versucht irgendwie die nächsten 24 Stunden hinter sich zu bringen.

Aber na ja. Mann (und Frau) sind ja hart im Nehmen. Also krempelt man sich schön die Ärmel hoch, und verpasst eventuell auftauchenden Depressionen (oder anderen Miesmachern) erst einmal eine dicke Linke – kombiniert mit einem Kinnhaken, versteht sich. Hat man sich dann aber mit allen Abwehrtricks bis hinter die heimischen Linien geschlagen, muss man natürlich wieder auf melancholische Beiträge stoßen, die einen wieder voll runter ziehen. Du Schuft! Schreib’ deine schwerverdauliche Kost doch gefälligst woanders!

Fliegender Themenwechsel: eBay ist schwer! Vor allem die vielen Individuen die sich dort tausendfach so tummeln. Hallo? Verdammt, wie kann man sein eigenes Gebot andauernd überbieten? Und damit meine ich nicht die Leute die krampfhaft versuchen ein Maximalgebot zu schlagen… Aber sowieso scheint dort nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Aber das ist eine andere (lange) Geschichte.

Genauso lang und endlos wie die Sache, bei der man sich mal eben 300 Millionen auf seinem Kontoauszug dick ankreuzen kann. Aber das ist eine andere Geschichte…

Freitag, März 04, 2005

D'oh!

Jetzt kommt wieder mein großer Fan-Aktivismus für Comic-Serien durch. Denn wer solch’ großartige Formate wie "Futurama" oder "Family Guy" kennt, der weiß bescheid. Beide Serien wurden erst in den USA, später auch in Deutschland auf Sendeplätze verschoben, die irgendwo im Samstags-Kaffee-Programm oder in der Montag-Mitternachts-Ruf-Mich-An!-Schleife dahin vegetieren. Kein Wunder also, warum nur wenige einschalten. Fragwürdig aber, warum man postum alle Hebel auf Produktionsende setzt. Viel lieber wäre mir eine Halbzeit bei "Die Simpsons" gekommen. Wird doch im Moment aus der einstigen Kult-Serie der letzte Lebenssaft mit voller Brutalität herausgetreten. Anhängern von Futurama bleibt so ein elendiges Ende allerdings erspart. Der Totenschein wurde vor knapp zwei Jahren von FOX höchstpersönlich ausgestellt.

Anders verläuft es hingegen bei Seth McFarlane. Sein Erzeugnis wurde zwar ebenfalls abgesetzt und für tot erklärt. Jedoch machten die DVD-Verkäufe (Staffel 1, Staffel 2) einen so enormen Umsatz, dass man es sich doch noch einmal in den Chefetagen überlegt hat, und nun eine vierte Staffel nachreicht. Diese startet übrigens am 1. Mai 2005 (USA) - zeitgleich mit "American Dad". Einem weiteren Wurf vom Team des Famlientypen. Wann der Spaß aber hier in deutschen Landen (Bitte mit ordentlicher Synchronisation!) zu sehen ist, bleibt unklar.

Mittwoch, März 02, 2005

Newsbreak.

Nach über einem Jahr voyeuristischem Dauerknast gibt es endlich ein komplettes Dorf für 16 unheilbare Patienten! Zur besseren Übersicht (und zum schnelleren Realitätsverlust natürlich) ist das Ganze in soziale Schichten eingeteilt. Als Beispiel wären da die Schubladen "Dumm", "Dümmer" und "Am dümmsten" zu nennen. Es steht jedoch jedem die Möglichkeit zu, sich von ganz unten nach ganz oben zu schlafen.

Zusätzlich wurde bis jetzt kein geregeltes Ende festgelegt. Man nimmt aber an, dass man nach dem Bau des zweiten Altenheims (und nach den ersten Inzestfolgen) eine komplette Stadt daraus formen wird. Danach folgt natürlich "Der Staat" (als Austragungsort ist das Saarland angepeilt), anschließend darauf "Das Land" (als Abgrenzungsgebiet soll Bayern herhalten), dann der "Der Kontinent" (die Antarktis wurde von Jon De Mol leider schon abgelehnt), und zum Schluss selbstverständlich "Der Planet". Bei letzterem ist man sich aber noch nicht sicher ob man die Erde mit 2526 Kameras ausstatten will, oder ob man den ganzen Dreck die gesamte Produktion in einen anderen Teil der Galaxis abschiebt verlegt.

Es bleibt also spannend!

Montag, Februar 28, 2005

Attest?

Och nö. Morgen steht ein recht wichtiger Test auf dem Tagesprogramm. Und das einzige was mir dazu Trefflicherweise einfällt, ist der Titel eines Songs deren Interpreten ich erst kürzlich hier bereits erwähnte:

Keine Lust!

Samstag, Februar 26, 2005

eThief.

Ich muss zugeben, dass ich noch nicht lange dabei bin. Doch bereits mein zweites erworbenes Objekt (bei dem wohl größten Auktionshaus im Internet) ist bereits ein wahres Schnäppchen. Statt 50, bleche ich so nur noch 20 Mark Euro für lebenswichtige Unterhaltungselektronik.

Ob das jetzt irgendwo korrekt vom Laster gefallen ist oder nächste Woche beim mdr gesucht wird, ist erst einmal zweitens. Nur bei mir ankommen soll es. Also hau rein, Silke!

Mittwoch, Februar 23, 2005

Huhu.

Vor allem den ersten Part fand’ ich damals sehr beeindruckend. Der zweite Teil konnte dem Ganzen hingegen nicht wirklich das Wasser reichen (höchstens den Plastikbecher dazu…). Ein möglicher Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass der Nachfolger aus Shanghai (Shanghai!?) kam.

Jetzt soll die Reihe also auch noch als Trilogie fortgesetzt werden. Vorab bekommt man passend dazu eine Demoversion serviert. Die ist aber so fettig, dass mein Kupferdraht garantiert Bauchschmerzen davon bekommt. Denn insgesamt muss mein Modem hier fast 600MB herunterschlucken. 600 Megabyte! Das sind 614.400 Kilobyte (Von Byte ganz zu schweigen!). Ich meine es gab mal eine Zeit, da hatte man mit so einem Datenvolumen als Festplattekapazität vorübergehend ausgesorgt. Und heutzutage sind selbst schon Probeversionen so umfangreich wie mein letztes Systembackup.

„Wo sind all die Gigas hin… was ist geschehn’?“

Na ja. Ich lade es mir trotzdem.

Montag, Februar 21, 2005

Like a prison.

„Mondays suck!“ (um es mal in den Worten eines berühmten Philosophen auszudrücken - Garfield) beschreibt meine momentane Einstellung nur zu gut.

Zurzeit sitze ich in einem Raum der irgendwie komisch ist. Und damit meine ich (verdammt noch einmal) nicht das angenehm, lustige "komisch"! Denn dieser Raum ist gefühlsmäßig so trostlos (Feng Shui?), wie der Eisberg der schon damals ein fettes Schiff zum Untergang brachte. Jede Menge kalter, anonymer Elektronikkram steht hier und dort und überall. Und vor mir rumort ein antiker Rechenknecht.

Das wirklich Schlimme daran ist aber nicht die Tatsache, dass ich hier alleine sitzen darf, sondern es ist der Fakt der mich wissen lässt, dass ich dieses Gefängnis in den nächsten sechs Stunden nicht weitläufig verlassen werde. Da kommt man leicht in unbequeme Situationen. Da zweifelt man am Sinn des Lebens, man fragt sich wie das Wetter wohl draußen ausschaut, und man haut sich eben mal selbst eine rein weil man wichtigen Lesestoff zur Zeitüberbrückung zuhause liegen lassen hat.

Ich frage mich welche Konsistenz mein Hirn heute Nachmittag noch aufweisen wird.

Sonntag, Februar 20, 2005

Das Ergebnis.

Wir ihr vielleicht wisst, war ich gestern unterwegs. Zwei Stunden. Zwei sehr zähe Stunden. Die Einwohner rund um Riesa wissen bestimmt wovon ich rede, schließlich wird die Kilometerlange Blechkolonne nicht unbemerkt an ihnen vorbeigezogen sein. Aber bestimmt spielt bei diesen Leuten schon eine gewisse Routine mit. Aber na ja, irgendwann war man dann mal angekommen. Ich habe mich dann noch schnell an einem Vogelbeerenbusch vergehen müssen.

Kaum hatte man den ersten Fuß in die Halle gesetzt, schon erloschen die Lichter, die ersten Noten von „Path Vol. 1“ wurden eingespielt und drei Cellisten (mit einem spieltechnisch sehr geilen Trommler) betraten die Bühne. Ab jetzt gehörten 40 Minuten Apocalyptica, die mich mit Cover-Versionen von „Seek And Destroy“ und „Enter Sandman“ schon sehr zittrig machten. Tja, eine Brise Metallica kommt immer gut. Der Abschluss wurde mit „Hall Of The Mountain King“ gebildet. Das passt. So find’ ich das schön.

Die Lichter gingen wieder an. Die Roadies kamen. Und weil mir die Position nicht gefiel manövrierten wir uns 20 Meter vor die Bühne. Gute 10 bis 15 Minuten später gab die erneute Lichtabschaltung die zweite Runde frei. Unseriöse „Sicherheitsbeamte“ wuselten plötzlich vor uns auf der Interpretenfläche und fuchtelten mit ihren Taschenlampen ganz im Stile von Mulder & Scully herum. Nachdem dann aber die Lage klargestellt war, begann der Opener „Reise, Reise“, der Vorhang fiel und die Show begann.

An dieser Stelle möchte ich aber mal keinen Konzertbericht verfassen (interessiert sowieso keinen), sondern möchte mich mal auf das gestern Vorzutreffende Publikum konzentrieren, dass mich teilweise leicht irritierte. So konnte man die Menschenwulst in keine einzige Schublade packen: Achtjährige Kinder die sich die Äuglein rieben, Abenteuerlustige ohne jegliches Gespür für Musik (die mit den Ohropax), Paare die meine Eltern hätten sein können (die, mit den festgebunden Pullovern um den Hüften), und Leute des etwas gediegeneren Alters, die sich zurzeit mit ihren Rentenbescheiden herumschlagen müssten. Das Feld war unüberschaubar.

Hinzu kamen diverse (junge) Leute die sich anscheinend mit ihrem Veranstaltungsdatum verzettelt hatten. So hatte ich mich kurz vor Beginn mit einer festen Beinstellung gegen einen Vierertrupp gewappnet, der etwas bedrohlich aussah. Ich konnte aber bequemere Positionen einnehmen, da diese Leute es geschafft hatten über zwei Stunden regungslos in die Ferne zu schauen. Hinzu kamen weitere Personen die mir ab und zu ihren Fluppe-Passiv-Qualm entgegen pusten mussten. Passend zu „Feuer Frei!“ natürlich. Hallo? Dumm herumstehen und mir eine anzünden kann ich auch zuhause – da brauch’ ich keine 40 Öcken ausgeben.

Noch bevor ich mir die Frage mit den Zigaretten selbst beantworten konnte, wurde mir ein Nokia entgegen gestreckt, auf dessen Display ungefähr soviel stand wie „ey rauchst du, wenn ja, hast mal ne flippe?“. Aus Respekt zu Suchtgefährdeten, und mangels vorhandener Klimmstängel wies ich sie freundlich ab und strapazierte meine Nackenmuskeln weiter zu „Los“. Eigentlich wollte ich sie in der nächsten Pause mal ansprechen, wieso und weshalb man in so einer Situation nach einer Kippe fragen und/oder sekundär ein Baggerversuch (bei mir eher unwahrscheinlich) starten kann. Meine Annäherung konnte aber nicht mehr durchgeführt werden… Objekt spurlos verschwunden. Without A Trace.

Nach viel Pyro, Boom-Boom, Blitz & Co war die Show dem Ende geneigt. Die Halle erstrahlte wieder in weißem Licht und erst jetzt viel mir auf, dass die Erdgas-Arena das Gebäude mit der wohl höchsten Konzentration an Notausgangs-Schildern ist, dass ich jemals betreten habe. Faszinierend. Nach 10 Minuten mitschwimmen im Strom und dummen Witzen („Nicht drängeln – gleichmäßig schieben!“) war man wieder an frischer Luft. Die Klamotten stanken, die Besoffenen stürzten und die Ohren dröhnten immer noch. Aber man konnte endlich wieder atmen, die Kopf-Hals-Kombination endlich auswippen lassen und sich auf drei Stunden Heimweg einstellen. Gerne wieder!

Samstag, Februar 19, 2005

Reise...

...nach Riesa. Zwei Stunden Fahrt. Nur um wieder dutzenden von Leuten auf die Füße zu treten. Dazu kommt aber noch die Sprengung von Tonnenweisen, pyrotechnischen Erzeugnissen.

Wollt ihr die Bühne in Flammen sehen? Ich schon. Ich freu mich.

Freitag, Februar 18, 2005

pwn3d!

d0035! 3s 50Ll d0ch T4T$äcHL1ch L3U+e 9E83n, dI3 k3iN 1337 köNNEn! wO 918T e5 dEnN $0 etw45? h@8eN 5OlCh3 n00bs dEnn ü8erh4upT K31NE $Killz? LäcHerlIcH…

Wie jetzt?

Donnerstag, Februar 17, 2005

Clone Radio.

Ich habe den Zug verpasst. Denn mittlerweile steht bereits das Nachfolge-Werk in den Startlöchern! Und ich Hinterwäldler bin erst jetzt auf diese tolle Platte gestoßen. „Songs For The Deaf“ ist irgendwie… anders. Hart, schnell, langsam, leise. Und irgendwie schräg. Geil. Der Tipp der Stunde lautet also folgendermaßen: Queens Of The Stone Age mit ihrem dritten Longplayer „Songs For The Deaf“. Reinhören!

Weitere Informationen kann man sich auf deren Internetseite erschnorren.

Dienstag, Februar 15, 2005

Download-Boy.

Und schon wieder geht es um den elektronischen Trouble-Maker der soeben vor meinen Füßen rumort. Sekundär. Denn dieses Mal steht kein Internet-Wurm im Vordergrund, sondern ein zartes, digitalisiertes Wesen, welches monatelang auf meiner Harddisk vegetierte, bis ich sie heute endlich erlöste um sie schweren Herzens auf eure 17-Zoll-Schreibtische zu zaubern. Darf ich vorstellen: Collien.



Mehr gibt’s hier.

Troja...

Tja, so schnell kann’s passieren. Rechner booten, mal eben zwei Stunden laufen lassen, und nach 127 Minuten erst einmal mitbekommen, dass die eigene Firewall beim Hochfahren keine Lust hatte um aufzustehen. Die Folgen werden gerade per Analyse-Tool festgestellt: „3 New Critical Objects“ besagt der erste Stand der Dinge. Na ja. So etwas soll schon mal vorkommen.

Da fällt mir gerade dieser eine Versuch (Trug dieses Projekt einen Namen?) von dieser Anti-Viren-Firma (Hatten die einen Namen?) ein. Dabei hatte man festgestellt, dass ein ungeschützter PC am World-Wide-Web, runde fünf Minuten brauchte um von einem Hijacker außerhalb übernommen zu werden. Das ist fast genauso faszinierend wie mein Punktestand - der gerade auf „57 Objects“ populiert ist.