Montag, Februar 28, 2005

Attest?

Och nö. Morgen steht ein recht wichtiger Test auf dem Tagesprogramm. Und das einzige was mir dazu Trefflicherweise einfällt, ist der Titel eines Songs deren Interpreten ich erst kürzlich hier bereits erwähnte:

Keine Lust!

Samstag, Februar 26, 2005

eThief.

Ich muss zugeben, dass ich noch nicht lange dabei bin. Doch bereits mein zweites erworbenes Objekt (bei dem wohl größten Auktionshaus im Internet) ist bereits ein wahres Schnäppchen. Statt 50, bleche ich so nur noch 20 Mark Euro für lebenswichtige Unterhaltungselektronik.

Ob das jetzt irgendwo korrekt vom Laster gefallen ist oder nächste Woche beim mdr gesucht wird, ist erst einmal zweitens. Nur bei mir ankommen soll es. Also hau rein, Silke!

Mittwoch, Februar 23, 2005

Huhu.

Vor allem den ersten Part fand’ ich damals sehr beeindruckend. Der zweite Teil konnte dem Ganzen hingegen nicht wirklich das Wasser reichen (höchstens den Plastikbecher dazu…). Ein möglicher Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass der Nachfolger aus Shanghai (Shanghai!?) kam.

Jetzt soll die Reihe also auch noch als Trilogie fortgesetzt werden. Vorab bekommt man passend dazu eine Demoversion serviert. Die ist aber so fettig, dass mein Kupferdraht garantiert Bauchschmerzen davon bekommt. Denn insgesamt muss mein Modem hier fast 600MB herunterschlucken. 600 Megabyte! Das sind 614.400 Kilobyte (Von Byte ganz zu schweigen!). Ich meine es gab mal eine Zeit, da hatte man mit so einem Datenvolumen als Festplattekapazität vorübergehend ausgesorgt. Und heutzutage sind selbst schon Probeversionen so umfangreich wie mein letztes Systembackup.

„Wo sind all die Gigas hin… was ist geschehn’?“

Na ja. Ich lade es mir trotzdem.

Montag, Februar 21, 2005

Like a prison.

„Mondays suck!“ (um es mal in den Worten eines berühmten Philosophen auszudrücken - Garfield) beschreibt meine momentane Einstellung nur zu gut.

Zurzeit sitze ich in einem Raum der irgendwie komisch ist. Und damit meine ich (verdammt noch einmal) nicht das angenehm, lustige "komisch"! Denn dieser Raum ist gefühlsmäßig so trostlos (Feng Shui?), wie der Eisberg der schon damals ein fettes Schiff zum Untergang brachte. Jede Menge kalter, anonymer Elektronikkram steht hier und dort und überall. Und vor mir rumort ein antiker Rechenknecht.

Das wirklich Schlimme daran ist aber nicht die Tatsache, dass ich hier alleine sitzen darf, sondern es ist der Fakt der mich wissen lässt, dass ich dieses Gefängnis in den nächsten sechs Stunden nicht weitläufig verlassen werde. Da kommt man leicht in unbequeme Situationen. Da zweifelt man am Sinn des Lebens, man fragt sich wie das Wetter wohl draußen ausschaut, und man haut sich eben mal selbst eine rein weil man wichtigen Lesestoff zur Zeitüberbrückung zuhause liegen lassen hat.

Ich frage mich welche Konsistenz mein Hirn heute Nachmittag noch aufweisen wird.

Sonntag, Februar 20, 2005

Das Ergebnis.

Wir ihr vielleicht wisst, war ich gestern unterwegs. Zwei Stunden. Zwei sehr zähe Stunden. Die Einwohner rund um Riesa wissen bestimmt wovon ich rede, schließlich wird die Kilometerlange Blechkolonne nicht unbemerkt an ihnen vorbeigezogen sein. Aber bestimmt spielt bei diesen Leuten schon eine gewisse Routine mit. Aber na ja, irgendwann war man dann mal angekommen. Ich habe mich dann noch schnell an einem Vogelbeerenbusch vergehen müssen.

Kaum hatte man den ersten Fuß in die Halle gesetzt, schon erloschen die Lichter, die ersten Noten von „Path Vol. 1“ wurden eingespielt und drei Cellisten (mit einem spieltechnisch sehr geilen Trommler) betraten die Bühne. Ab jetzt gehörten 40 Minuten Apocalyptica, die mich mit Cover-Versionen von „Seek And Destroy“ und „Enter Sandman“ schon sehr zittrig machten. Tja, eine Brise Metallica kommt immer gut. Der Abschluss wurde mit „Hall Of The Mountain King“ gebildet. Das passt. So find’ ich das schön.

Die Lichter gingen wieder an. Die Roadies kamen. Und weil mir die Position nicht gefiel manövrierten wir uns 20 Meter vor die Bühne. Gute 10 bis 15 Minuten später gab die erneute Lichtabschaltung die zweite Runde frei. Unseriöse „Sicherheitsbeamte“ wuselten plötzlich vor uns auf der Interpretenfläche und fuchtelten mit ihren Taschenlampen ganz im Stile von Mulder & Scully herum. Nachdem dann aber die Lage klargestellt war, begann der Opener „Reise, Reise“, der Vorhang fiel und die Show begann.

An dieser Stelle möchte ich aber mal keinen Konzertbericht verfassen (interessiert sowieso keinen), sondern möchte mich mal auf das gestern Vorzutreffende Publikum konzentrieren, dass mich teilweise leicht irritierte. So konnte man die Menschenwulst in keine einzige Schublade packen: Achtjährige Kinder die sich die Äuglein rieben, Abenteuerlustige ohne jegliches Gespür für Musik (die mit den Ohropax), Paare die meine Eltern hätten sein können (die, mit den festgebunden Pullovern um den Hüften), und Leute des etwas gediegeneren Alters, die sich zurzeit mit ihren Rentenbescheiden herumschlagen müssten. Das Feld war unüberschaubar.

Hinzu kamen diverse (junge) Leute die sich anscheinend mit ihrem Veranstaltungsdatum verzettelt hatten. So hatte ich mich kurz vor Beginn mit einer festen Beinstellung gegen einen Vierertrupp gewappnet, der etwas bedrohlich aussah. Ich konnte aber bequemere Positionen einnehmen, da diese Leute es geschafft hatten über zwei Stunden regungslos in die Ferne zu schauen. Hinzu kamen weitere Personen die mir ab und zu ihren Fluppe-Passiv-Qualm entgegen pusten mussten. Passend zu „Feuer Frei!“ natürlich. Hallo? Dumm herumstehen und mir eine anzünden kann ich auch zuhause – da brauch’ ich keine 40 Öcken ausgeben.

Noch bevor ich mir die Frage mit den Zigaretten selbst beantworten konnte, wurde mir ein Nokia entgegen gestreckt, auf dessen Display ungefähr soviel stand wie „ey rauchst du, wenn ja, hast mal ne flippe?“. Aus Respekt zu Suchtgefährdeten, und mangels vorhandener Klimmstängel wies ich sie freundlich ab und strapazierte meine Nackenmuskeln weiter zu „Los“. Eigentlich wollte ich sie in der nächsten Pause mal ansprechen, wieso und weshalb man in so einer Situation nach einer Kippe fragen und/oder sekundär ein Baggerversuch (bei mir eher unwahrscheinlich) starten kann. Meine Annäherung konnte aber nicht mehr durchgeführt werden… Objekt spurlos verschwunden. Without A Trace.

Nach viel Pyro, Boom-Boom, Blitz & Co war die Show dem Ende geneigt. Die Halle erstrahlte wieder in weißem Licht und erst jetzt viel mir auf, dass die Erdgas-Arena das Gebäude mit der wohl höchsten Konzentration an Notausgangs-Schildern ist, dass ich jemals betreten habe. Faszinierend. Nach 10 Minuten mitschwimmen im Strom und dummen Witzen („Nicht drängeln – gleichmäßig schieben!“) war man wieder an frischer Luft. Die Klamotten stanken, die Besoffenen stürzten und die Ohren dröhnten immer noch. Aber man konnte endlich wieder atmen, die Kopf-Hals-Kombination endlich auswippen lassen und sich auf drei Stunden Heimweg einstellen. Gerne wieder!

Samstag, Februar 19, 2005

Reise...

...nach Riesa. Zwei Stunden Fahrt. Nur um wieder dutzenden von Leuten auf die Füße zu treten. Dazu kommt aber noch die Sprengung von Tonnenweisen, pyrotechnischen Erzeugnissen.

Wollt ihr die Bühne in Flammen sehen? Ich schon. Ich freu mich.

Freitag, Februar 18, 2005

pwn3d!

d0035! 3s 50Ll d0ch T4T$äcHL1ch L3U+e 9E83n, dI3 k3iN 1337 köNNEn! wO 918T e5 dEnN $0 etw45? h@8eN 5OlCh3 n00bs dEnn ü8erh4upT K31NE $Killz? LäcHerlIcH…

Wie jetzt?

Donnerstag, Februar 17, 2005

Clone Radio.

Ich habe den Zug verpasst. Denn mittlerweile steht bereits das Nachfolge-Werk in den Startlöchern! Und ich Hinterwäldler bin erst jetzt auf diese tolle Platte gestoßen. „Songs For The Deaf“ ist irgendwie… anders. Hart, schnell, langsam, leise. Und irgendwie schräg. Geil. Der Tipp der Stunde lautet also folgendermaßen: Queens Of The Stone Age mit ihrem dritten Longplayer „Songs For The Deaf“. Reinhören!

Weitere Informationen kann man sich auf deren Internetseite erschnorren.

Dienstag, Februar 15, 2005

Download-Boy.

Und schon wieder geht es um den elektronischen Trouble-Maker der soeben vor meinen Füßen rumort. Sekundär. Denn dieses Mal steht kein Internet-Wurm im Vordergrund, sondern ein zartes, digitalisiertes Wesen, welches monatelang auf meiner Harddisk vegetierte, bis ich sie heute endlich erlöste um sie schweren Herzens auf eure 17-Zoll-Schreibtische zu zaubern. Darf ich vorstellen: Collien.



Mehr gibt’s hier.

Troja...

Tja, so schnell kann’s passieren. Rechner booten, mal eben zwei Stunden laufen lassen, und nach 127 Minuten erst einmal mitbekommen, dass die eigene Firewall beim Hochfahren keine Lust hatte um aufzustehen. Die Folgen werden gerade per Analyse-Tool festgestellt: „3 New Critical Objects“ besagt der erste Stand der Dinge. Na ja. So etwas soll schon mal vorkommen.

Da fällt mir gerade dieser eine Versuch (Trug dieses Projekt einen Namen?) von dieser Anti-Viren-Firma (Hatten die einen Namen?) ein. Dabei hatte man festgestellt, dass ein ungeschützter PC am World-Wide-Web, runde fünf Minuten brauchte um von einem Hijacker außerhalb übernommen zu werden. Das ist fast genauso faszinierend wie mein Punktestand - der gerade auf „57 Objects“ populiert ist.

Montag, Februar 14, 2005

Alles Roger!

Es gibt doch tatsächlich Situationen im Leben, da gerät man in leicht depressive Phasen und denkt ernsthaft darüber nach ob "unsere" Welt wirklich so übel ist.

Doch keine Sorge. Jeder der sich darüber noch den Kopf zerbricht, kann beruhigt werden! So sind und bleiben die Watschel-Wackler weiterhin schwul, der technische Fortschritt erfreut einen jeden Tag, und Gesundheitstechnisch kann uns sowieso keiner was.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Einen schönen Tag noch.

Sonntag, Februar 13, 2005

Filmspaß.

Da hebe ich doch meine neueste, technologische Errungenschaft aus ihrem Verpackungsnest, schon trifft mich ein Schuss gehörige Ernüchterung mitten ins Gesicht. Ein DVD-Player. Man kann eigentlich schon von "Marke" reden, macht den Eindruck als sei er noch nicht fertig gebrütet. Ich meine, was soll ich mit diesem Spielzeug wenn ich ihn nirgendwo anschließen kann?

Also theoretisch wäre eine Verbindung zur hier bestehenden Technik kein Problem. Doch irgendwie macht es sich ohne Kabel ein bisschen schlecht. Zum Glück gibt’s aber noch Überreste älterer Installationen sowie andere Technikversierte Endbenutzer in der Nähe, die ihre Leitungswege doch gerne (wenn auch unwissend) zur Verfügung stellen. Nur zum testen, versteht sich.

Trotzdem. Wenigstens ein popeliges Cinch-Kabel hätte man doch mal beilegen können. Schande! Schande über dich du grinsendes Gesicht, welches du als Firmenlogo fungierst! Bah.

An sich aber ein super Spieler. Keine Frage.

Freitag, Februar 11, 2005

Der Don.

Eine Studie.

Ihr lieben Männer mit den schwarzen Anzügen und den lustigen Akzenten. Müssen es denn unbedingt "Bot-Netze" sein? Ich meine, klingelt doch mal bei mir an. Ich biete euch meinen Blog zur weltweiten Kommunikation. Und das für weitaus weniger als 100 britische Pfund pro Stunde!

Überlegt's euch.

Mittwoch, Februar 09, 2005

Hallo Kinder.

Die evangelische Kirche hat heute die Gewinner des "Erfurter Netzcodes" bekannt gegeben. Dieser "...gilt als Qualitätssiegel für besonders gelungene Kinderangebote im Netz."

An sich eine nette Idee. Wäre da nicht das Erkennungsmerkmal mit dem sich die Seiten schmücken dürfen. Denn dieses Logo "...zeigt ein springendes Känguru über drei farbigen Balken...". Auf gut Deutsch: Skippy auf Speed.

Außerdem glaube ich, dass die lockeren Leute von Greenpeace das Konzept nicht ganz verstanden haben:



Geknebelter Hund mit Pfeil im Kopf. Egal. Die werden schon ihre Gründe haben. Ich glaube, ich melde mich auch mal für dieses "Qualitätssiegel" an. Klingt lustig, ist aber so.

Montag, Februar 07, 2005

Nice Guy.

Es gibt bestimmt eine Menge Leute, die ein eigenes Gästebuch auf ihrer Internetseite verwalten. Da freut es einen doch immer wieder, wenn dieses ab und zu um einen neuen Eintrag reicher wird. Doch es gibt auch Situationen, da macht einem so etwas mehr Sorge als Spaß. Mir geht es zum Beispiel so. Seit gestern. Nachdem so ein toller Wicht (Oder aber auch nur vielleicht sein toller Wurm/Bot/Whatever.) mein Buch für Gäste gehackt hat. Und das schon zum zweiten Mal.

Ich meine, es gibt "Hacker" die betreiben so etwas als Hobby. Die sabotieren deine Seite, lassen dir aber deine Dateien auf dem Server, oder machen sogar Kopien. Echt' nette Leute eben.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch so genannte "Script-Kiddies". Das sind die, die ihre Zahnspange am Hinterkopf zusammen gebunden haben, deren Wirbelsäule einen 90°-Winkel bildet und die selbst Donald Duck nicht akustisch verstehen würde. Und die fallen auch noch über das einfach gestrickte PHP-Script von meiner Seite her. Echte Arschlöcher eben.

Sonntag, Februar 06, 2005

Fräulein NoName.

Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, wie einst meine Musiklehrerin hieß. Doch sie brachte es tatsächlich einmal zustande, dass 20 chronisch gelangweilte Schüler 'Kumbaya' sangen. Für mich unglaublich. Bis gestern. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich in einem Heer von Gutgeschätzten eintausend Zeugen (und Mittätern!) das gleiche tat. Unglaublich... lustig!

Samstag, Februar 05, 2005

Let's Rock.

"Open Your Eyes." Einer der wohl wichtigsten Songs in meinem, damals noch etwas sehr jungfräulichen, Rockmusik-Geschmacksbildungs-Lebensabschnittes. Und heute ist es soweit. Die vorerst letzte Tour der Guano Apes startet heute in Leipzig City. Und hey, ich riskiere es doch nicht die drei begabten Jungs, und die extrem charmante Frontfrau (Sandra!), in dieser vielleicht nie wieder auftretenden Formation zu verpassen! Ein wichtiger Grund also, warum seit knapp zwei Monaten meine Eintrittskarte zum 'Haus Auensee' hier vor mir liegt.

Eigentlich sollte alles relaxt ablaufen. Kurz vorher noch einmal warmrocken. Dann 10 Minuten mit dem Auto, nur um dann 30 Minuten einen Parkplatz zu suchen. Aber egal. Ich werde heute Abend meinen Tribut zollen. Komme was wolle. Schließlich denke ich mal, dass sich die Apes schon auf mich freuen werden.

Man sieht sich.


Freitag, Februar 04, 2005

Es läuft.

So. Nach ewigem rum' geschraube ist das Layout, meinen Wünschen entsprechend, fertig geworden. Und nebenbei fange ich langsam an mich zu wundern, wohin weitere 5 Stunden meines Lebens verschwunden sind. Vielleicht suche ich mal das Haus nach ihnen ab. Ich brauche jetzt Bewegung. Mein Arsch tut weh.

Donnerstag, Februar 03, 2005

Wiederholung.

Kaum vorstellbar: ein Mobiltelefon ohne aktuellen Klingelton in Polyphon. Und wer nicht den coolsten Krachmacher auf seinem Spermatöter installiert hat, der wird täglic... sekündlich im "Fernsehen" auf das neuste Spar-Abo-Angebot hingewiesen.

Leute, unternehmt etwas. Schnell!

http://votenow.cell5.com

Das Haus dankt.

Ein Versuch.

Ich habe mir eben einen Blog eingrichtet. Ich. Der, der anscheinend zu viel Zeit hat, um zu lange im Internet unterwegs zu sein. Dabei ist schon wieder Gefahr im Verzug. Muss ich doch spätestens 19.00 aus dem Haus sein.

Warum erstelle ich überhaupt einen Blog? Ich bin faul. Zu faul um meine andere Seite zu blogirisieren. Eben. Das wird's sein. Da macht sich doch diese kostenlose Variante recht gut. Anmelden, tippen, fertig. Mein Mittag heute wurde nach einem ähnlichen Prinzip, von mir höchstpersönlich, zubereitet. Faszinierend.

Meine Damen und Herren. Ich habe gebloggt.